Warum wir helfen

Jedes Kind hat das Recht zu Sehen und in vielen Fällen ist eine Erblindung, ein drohender Verlust des Augenlichts oder eine Sehbehinderung durch wirksame Gesundheitsmassnahmen und entsprechende Behandlungsmethoden vermeidbar oder zu heilen.
Sehen ist ein wichtiger Sinn. Die Augen helfen uns dabei, uns in der Welt zurechtzufinden.
Eine Erblindung oder Sehbehinderung trifft nicht nur den Betroffenen selbst, sondern ganze Familien, da diese für den Blinden sorgen muss. Es wirkt sich auf verschiedenen Ebenen aus und benachteiligt somit ganze Generationen.

_ in Rumänien…

Besonders benachteiligt sind Kinder, die auf der Straße oder in Heimen leben. Am Ende der Reihe stehen dann die Kinder mit Behinderungen wie z.B. augenkranke, stark sehbehinderte oder blinde Kinder. In Elendsvierteln müssen viele Kinder mit dem Schicksal aufwachsen von Geburt an blind zu sein. Einige werden von den Eltern ausgesetzt oder zum Betteln auf die Straße geschickt. Hier ohne Augenlicht zu leben, heisst völlig hilflos zu sein und aufs Schlimmste ausgenutzt zu werden.

_ in Tschetschenien…

Abgesehen davon, dass das gesamte Land noch immer von Minen verseucht ist und viele Kinder bereits während des Krieges unendliches Leid an Körper und Seele erfuhren, ist es noch immer an der Tagesordnung, dass Kinder durch Minen verletzt und Gliedmassen abgetrennt werden oder Minensplitter die Augen verletzen. Tagtäglich verursacht die liegen gebliebene Munition grausame Verstümmelungen. Scheinbar harmlose Spielsachen und Gegenstände, die zu Minen mit tödlichem Inhalt umfunktioniert wurden, detonieren und hinterlassen ihre grausamen Spuren in den Leben dieser Kinder.

_ Zusammenfassung:

Armut ist mit Sicherheit die häufigste Ursache für eine Erblindung als Folge von
> Mangelernährung oder einseitiger Ernährung
> Mangel an sauberem Wasser
> Mangel an entsprechenden hygienischen Bedingungen
> Mangel an ausreichender medizinischer Versorgung
> Fehlende Information und Aufklärung über Vermeidung,
bzw. Heilungschancen von Blindheit.
> Kriegerische Auseinandersetzungen
> Schwierige politische Umstände